Qualitätssicherung - CTCA

Centrum für Therapiesicherheit in der Traditionellen Chinesischen Arzneitherapie

Das Centrum für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneitherapie (CTCA) ist ein Zusammenschluss verschiedener deutschsprachiger Fachgesellschaften für Chinesische Arzneitherapie – darunter die DÄGfA – sowie kompetenter Einzelpersonen.

Das CTCA ist eine Einrichtung von Therapeuten und anderer Fachpersonen für Therapeuten und andere beteiligte Professionen, in erster Linie aus den angeschlossenen Gesellschaften. Das CTCA fühlt sich der Sicherheit in der Anwendung der chinesischen Arzneiheilkunde verpflichtet und setzt sich für den Erhalt dieser wertvollen Therapierichtung unter Bedingungen des 21. Jahrhunderts ein.

Das CTCA bietet an, dass sich TCM-Fachpersonen bei Fragen zur Arzneimittelsicherheit, z.B. in einem speziellen Therapiefall, an das CTCA wenden können. Verwenden Sie dafür bitte die Kontakt-Email info@ctca.center.

Kommentierung des Entwurfs der Gemeinsamen Expertenkommission zur Einstufung von Stoffen

Kommentierung des Entwurfs der Gemeinsamen Expertenkommission zur Einstufung von Stoffen „Stellungnahme zur Einstufung von pflanzlichen Produkten aus dem Bereich der traditionellen chinesischen Medizin (Nr. 01/2026)“ 

Zur Stellungnahme der Gemeinsamen Expertenkommission zur Einstufung von Stoffen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) [1] äußern sich die unterzeichnenden Fachgesellschaften

➤ Kommentierung der Stellungnhme durch CTCA- und TCM-Fachgesellschaften

➤ Zur Stellungnahme der  Gemeinsamen Expertenkommission zur Einstufung von Stoffen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) [1] äußern sich die unterzeichnenden Fachgesellschaften Stellungnahme der Gemeinsamen Expertenkommission

Gemeinsame Stellungnahme der DÄGfA, der CTCA und weiteren Gesellschaften: „WHO’s misguided push for complementary and alternative medicine“

➤ WHO’s misguided push for complementary and alternative medicine BMJ Editorial 2026

➤ 260804_BMJ Stellungnahme

Wir haben den Leitartikel von Philips et al. [1] zur Globalen Strategie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für traditionelle Medizin 2025–2034 mit großem Interesse gelesen. Wir teilen zwar das unerschütterliche Engagement der Autoren für Patientensicherheit, strenge wissenschaftliche Standards und die Bekämpfung von Fehlinformationen im Gesundheitsbereich, sind jedoch der Ansicht, dass ihre pauschale Kritik unregulierte Laienpraktiken mit evidenzbasierter, medizinisch überwachter integrativer Medizin in einen Topf wirft.

Die Autoren weisen zu Recht auf die erheblichen Risiken hin, die mit ungeprüften pflanzlichen Produkten, Verfälschungen und Hepatotoxizität verbunden sind. Die Darstellung der Komplementär- und Alternativmedizin (CAM) als einheitliches Ganzes aus „unbewiesenen Behandlungsmethoden“ verschleiert jedoch jahrzehntelange klinische Forschung auf hohem Niveau. Von Ärzten durchgeführte Behandlungen – wie beispielsweise die medizinische Akupunktur – stützen sich auf eine solide und stetig wachsende Evidenzbasis.

Wissenschaftlicher Fortschritt beruht auf einer differenzierten Bewertung und nicht auf ideologischer Polarisierung. Die angemessene klinische Reaktion auf unregulierte Gesundheitsversprechen ist nicht die pauschale Ablehnung traditioneller Systeme, sondern die strenge Durchsetzung ärztlicher Qualifikationen, eine standardisierte Qualitätskontrolle und die kontinuierliche wissenschaftliche Bewertung komplementärer Therapien. Auch die Gesundheitspolitik und institutionelle Akteure müssen diesen Bereich unterstützen, indem sie finanzielle Mittel bereitstellen und rigorose Forschung im Bereich der integrativen Medizin fördern. Patienten weltweit sind am besten bedient, wenn evidenzbasierte integrative Behandlungsmethoden sicher in konventionelle Gesundheitssysteme eingebettet sind. 

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Themen:

Risikobewertung Estragol in Fenchel
Stellungnahme zur möglichen Kanzerogenität von Talcum
Angebliche Hepatotoxizität von Curcuma-Arzneidrogen

Helfen Sie mit: Melden Sie unterwünschte Arzneiwirkungen

Die Chinesische Arzneitherapie ist in ihrer heute praktizierten Form grundsätzlich eine sichere Therapieform. Voraussetzung ist allerdings ihre fachgerechte Anwendung durch gut aus- und weitergebildete Therapeuten und der Einsatz einer gesicherten Arzneiqualität. Dennoch können Nebenwirkungen auftreten. Wenn Sie Nebenwirkungen der Chinesischen Arzneitherapie beobachten, helfen Sie bitte mit und melden Sie diese auf dem CTCA-Meldebogen an die CTCA-Zentrale. Vielen Dank!

Durch Ihre Mitarbeit kann das Wissen um Risiken erweitert werden und zukünftigen Patienten zugute kommen. Eine Vertraulichkeit entsprechend Ihren Vorgaben wird gewährleistet.

Zum Meldebogen

Ansprechpartner der DÄGfA im CTCA & Kontakt

DAEGfA Dozenten Dr med Axel Wiebrecht
Dr. med. Axel Wiebrecht

Mitglied Task Force des CTCA

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Kontakt CTCA

Praxis Dr. med. Yumiko L. von Hasselbach (1. Vorsitzende)

Franz-Joseph-Straße 38
80801 München

+49 89 38888040

https://ctca.center/de/