Daegfa-Teaser Hasegawa-Methode

Kurs-Highlight während der Internationalen Akupunktur-Woche auf Kloster Banz: Die Hasegawa-Methode

Leitbahnstörungen – Diagnose und Behandlung nach der Hasegawa-Methode.
Grundlegende Diagnostikschritte sowie Nadel- und Moxatechniken mit einer auf ein Minimum reduzierten Reizausübung.

Die Hasegawa-Methode basiert auf den traditionellen Diagnostiken der östlichen Medizin von Puls, Extremitäten, Rumpf etc. und gestaltet auf jeden einzelnen Patienten individuell abgestimmte Akupunktur- und Moxibustionsbehandlungen.

Dabei verfolgt sie keine Festlegung von Akupunkturpunkten nach bestimmten Krankheitsbildern oder Lehrbuchempfehlungen, sondern spürt am Körper des Patienten durch Palpation abnorme Reaktionen (Schmerzen, Verhärtungen, Rauheit, Trockenheit etc.) auf.

Sie aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers, indem sie Qi-Blockaden löst und somit Beschwerden von Grund auf lindert und Rezidive verhindert. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Hasegawa-Methode ist ihr Augenmerk auf „Leere“ und deren Ergänzung, um auf diesem Wege die Balance zwischen Fülle und Leere der fünf Elemente wiederherzustellen. Überdies sind die Akupunktur- und Moxibustionsbehandlungen von einem äußerst geringen Reizvolumen bestimmt, wodurch eine unnötige Belastung des Patienten verhindert wird.

Für diese minimale Reizausübung hat Gorô Hasegawa bahnbrechend effektive nicht-invasive Nadeltechniken entwickelt: Hikibari und Hanebari.

Die drei Seminartage dienen der Einführung in die Hasegawa-Methode, einschließlich der Vermittlung seiner neuen Nadeltechniken und seines versiert strukturierten Krankenblattes, in dem jeder Eintrag einen Schritt zum Befund darstellt.

Inhalt

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Dozent für die Hasegawa-Methode

Goro Hasegawa

Gorô Hasegawa

Gorô Hasegawa führt seit 1999 eine Shinkyû-Praxis (Praxis für Akupunktur und Moxibustion) in Gifu (Japan).

Gleichzeitig arbeitet er an der Entwicklung einer neuen Diagnose- und Behandlungsmethode, die es ermöglicht, „die Stimme des Körpers“ noch klarer und präziser wahrzunehmen als bisher. Die Begegnung mit Prof. Nobuo Ikeda (Universität Tokyo) im Jahr 2019 führte zu einer gemeinsamen Arbeit, in der ein äußerst differenziertes und logisch aufgebautes Diagnose- und Behandlungssystem, die Hasegawa-Methode, die auf der traditionellen japanischen Akupunktur basiert und sich durch eine hohe therapeutische Wirksamkeit auszeichnet, entwickelt wurde, Er gründete im Januar 2020 die Internationale Gesellschaft für japanische Akupunktur und Moxibustion, in der er zusammen mit jungen KollegenInnen an der Verfeinerung und Verbreitung der Methode arbeitet. Als deren Repräsentant hält er Seminare in Japan und Europa ab.

Veranstaltungsort:

Kloster Banz,

Kloster Banz 1
96231 Bad Staffelstein

Kloster Banz mit DÄGfA-Fahnen
Weitere Infos und Angebote während der 41. Internationalen Akupunktur-Woche

Kloster Banz, Bad Staffelstein, 03.–09.05.2027

7 Tage | 80 Kurse | Austausch und Begegnung |