Die Hasegawa-Methode
Kloster Banz, 07.-09.05.2027 – Leitbahnstörungen – Diagnose und Behandlung
Leitbahnstörungen – Diagnose und Behandlung nach der Hasegawa-Methode.
Grundlegende Diagnostikschritte sowie Nadel- und Moxatechniken mit einer auf ein Minimum reduzierten Reizausübung.
Die Hasegawa-Methode basiert auf den traditionellen Diagnostiken der östlichen Medizin von Puls, Extremitäten, Rumpf etc. und gestaltet auf jeden einzelnen Patienten individuell abgestimmte Akupunktur- und Moxibustionsbehandlungen.
Dabei verfolgt sie keine Festlegung von Akupunkturpunkten nach bestimmten Krankheitsbildern oder Lehrbuchempfehlungen, sondern spürt am Körper des Patienten durch Palpation abnorme Reaktionen (Schmerzen, Verhärtungen, Rauheit, Trockenheit etc.) auf.
Sie aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers, indem sie Qi-Blockaden löst und somit Beschwerden von Grund auf lindert und Rezidive verhindert. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Hasegawa-Methode ist ihr Augenmerk auf „Leere“ und deren Ergänzung, um auf diesem Wege die Balance zwischen Fülle und Leere der fünf Elemente wiederherzustellen. Überdies sind die Akupunktur- und Moxibustionsbehandlungen von einem äußerst geringen Reizvolumen bestimmt, wodurch eine unnötige Belastung des Patienten verhindert wird.
Für diese minimale Reizausübung hat Gorô Hasegawa bahnbrechend effektive nicht-invasive Nadeltechniken entwickelt: Hikibari und Hanebari.
Die drei Seminartage dienen der Einführung in die Hasegawa-Methode, einschließlich der Vermittlung seiner neuen Nadeltechniken und seines versiert strukturierten Krankenblattes, in dem jeder Eintrag einen Schritt zum Befund darstellt.
Inhalt
Tag 1
- Vorstellung der Hasegawa-Methode anhand einer Modellbehandlung
- Hasegawa-Krankenblatt: Aufbau und Anwendungsmodi
- Pulsdiagnose: Pulsqualitäten, differenzierte Pulstastung
- Modellbehandlungen
Mit der leicht nachvollziehbaren Einführung von Gorô Hasegawa ist es jedem Seminarteilnehmenden möglich, die wichtigsten Pulsqualitäten sowie Leere- und Fülle-Indizien bei der differenzierten Pulstastung zu erkennen.
- Vier Extremitäten Diagnose: Diagnose der Leitbahnen, Aufspüren von Blockaden anhand verschiedener Erscheinungsbilder
- Rumpfdiagnose: Fingertechniken für eine therapeuten- und patientenfreundliche Rumpfdiagnose
- Modellbehandlungen
Gorô Hasegawa hat Palpationstechniken entwickelt, welche die Effektivität der Rumpfdiagnose erheblich steigern.
• Behandlungen nach der Hasegawa-Methode
• Nadeltechniken Ryûshin (Nadel belassen), Hikibari (Nadel ziehen) und Hanebari (federnde Nadel)
• Moxibustionstechniken
• Selbstmoxa: Patienten werden zur täglichen Moxabehandlung zu Hause angeleitet.
• Modellbehandlungen
Die von Gorô Hasegawa entwickelten nicht-invasiven Nadeltechniken sind zur Lösung von Blockaden äußerst effektiv. Nach der Einführung ist jeder Seminarteilnehmende zur sofortigen Umsetzung in der Lage.
Dünne feine Direktmoxa-Kegel sind mit der von Gorô Hasegawa entwickelten Moxapin problemlos anzubringen.
Zur Buchung:
Dozent für die Hasegawa-Methode

Gorô Hasegawa
Gorô Hasegawa führt seit 1999 eine Shinkyû-Praxis (Praxis für Akupunktur und Moxibustion) in Gifu (Japan).
Gleichzeitig arbeitet er an der Entwicklung einer neuen Diagnose- und Behandlungsmethode, die es ermöglicht, „die Stimme des Körpers“ noch klarer und präziser wahrzunehmen als bisher. Die Begegnung mit Prof. Nobuo Ikeda (Universität Tokyo) im Jahr 2019 führte zu einer gemeinsamen Arbeit, in der ein äußerst differenziertes und logisch aufgebautes Diagnose- und Behandlungssystem, die Hasegawa-Methode, die auf der traditionellen japanischen Akupunktur basiert und sich durch eine hohe therapeutische Wirksamkeit auszeichnet, entwickelt wurde, Er gründete im Januar 2020 die Internationale Gesellschaft für japanische Akupunktur und Moxibustion, in der er zusammen mit jungen KollegenInnen an der Verfeinerung und Verbreitung der Methode arbeitet. Als deren Repräsentant hält er Seminare in Japan und Europa ab.Veranstaltungsort:
Kloster Banz,
Kloster Banz 1
96231 Bad Staffelstein