Festabend auf Kloster Banz

Vor der feierlichen Kulisse des Kaisersaals auf Kloster Banz beging die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA) ihr 75-jähriges Jubiläum. Ein besonderer Abend voller Begegnungen, Inspirationen, Dankbarkeit und gemeinsamer Freude, der die Geschichte der Gesellschaft würdigte und zugleich den Blick in die Zukunft richtete.
Musikalisch eröffnet und begleitet wurde der Festakt vom engagiert und lebendig aufspielenden Streichquartett four4strings, das mit seinem facettenreichen Programm die Gäste begeisterte und immer wieder zu anhaltendem Applaus animierte.
Hinter uns lag bereits ein bunter und inspirierender Tag voller Austausch, neuer Impulse und wertvoller Begegnungen. Besonders berührend war die Erfahrung, wie Ideen, die in den vergangenen Monaten gesät wurden, nun sichtbar Gestalt annehmen, auf fruchtbaren Boden treffen und sich in gemeinsamen Projekten und Visionen manifestieren.
Festrede: Historie und Zukunft der DÄGfA

In ihrer Festansprache spannte die 1. Vorsitzende Sabine Schierl einen eindrucksvollen Bogen von den Anfängen der DÄGfA im Jahr 1951 bis hin zum heutigen Auftrag einer modernen und zugleich tief in ihren Wurzeln verankerten Fachgesellschaft.
Ausgehend vom I Ging und dem Jahres-Hexagramm 22 „Anmut“ sprach sie über Morgenröte, Hoffnung und die Einladung, sich selbst zu begegnen und das Licht der eigenen inneren Schönheit zu entdecken. Anmut bedeute nicht Oberflächlichkeit, sondern den Mut, sich aufrecht und klar zu positionieren, den Tatsachen ins Auge zu sehen und dem Ausdruck zu verleihen, was durch uns in die Welt treten möchte: Wahre Veränderung gelingt dort, wo wir den Kern eines Mangels erkennen und unser Herz öffnen. Dann wird Anmut zu einer schöpferischen Kraft, die aus der eigenen Basis, aus den Wurzeln heraus wirkt.
Für die DÄGfA bedeute dies die Verbindung von Shen, Qi und Jing – den drei Schätzen.
Begeisterung für die Sache, ein ganzheitliches Menschenbild und die Kraft des gemeinsamen „Wir“ seien die Grundlage des Handelns der Gesellschaft. Verbunden mit dem Wunsch nach einem ausgewogenen Miteinander von Wissenschaftlichkeit und Menschlichkeit, von Evidenz und Herz, von Offenheit, Gemeinschaft und stabilem Fundament, gab sie der DÄGfA ihre Zukunftswünsche mit auf den Weg.
Als sichtbares Symbol dieser Botschaft wurden anschließend Samen an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verteilt – Sinnbild für die vielen Ideen, Projekte und Potenziale, die in den kommenden Jahren weiter wachsen und eine bunte Vielfalt hervorbringen dürfen.
Historie, Aufbruch und Gemeinschaft
Anschließend nahm der 2. Vorsitzende Klaus Trinczek die Gäste mit auf eine Reise durch die Geschichte der DÄGfA – von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Gemeinsam mit Sabine Schierl leitet er seit einem Jahr das Fortbildungszentrum der Gesellschaft. Seine Worte machten deutlich, wie sehr sich die DÄGfA in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat und gleichzeitig ihren Kern bewahrt hat.
Der Rückblick auf die Historie verband sich mit einem spürbaren Aufbruch in die Zukunft. Der große Applaus der Gäste zeigte eindrucksvoll, dass ein neuer Wind weht – getragen von Freude, Gemeinschaft, Herz und dem gemeinsamen Wunsch, die DÄGfA weiterhin aktiv zu gestalten.
Ehrung für Britta Wuttke

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ernennung von Britta Wuttke zum Ehrenmitglied der DÄGfA. Aufgrund ihrer besonderen Verdienste und ihrer außergewöhnlichen Förderung des Wirkungsbereiches der Gesellschaft wurde das langjährige Mitglied, die engagierte Dozentin und Mitarbeiterin des Fortbildungszentrums im Rahmen des Festaktes ausgezeichnet.
Die Ehrung wurde von den Gästen mit großer Wertschätzung aufgenommen und mit herzlichem Applaus begleitet.
Herzlichen Glückwunsch zur Ehrenmitgliedschaft!
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Freunde, Gäste und Kooperationspartner
75 Jahre DÄGfA sind zugleich Anlass, auf die Menschen und Institutionen zu blicken, die die Gesellschaft über Jahrzehnte hinweg begleitet und bereichert haben. Neben den zahlreichen Persönlichkeiten, die die Entwicklung der DÄGfA geprägt haben, waren und sind es insbesondere die engen Verbindungen zu befreundeten Fachgesellschaften, Kooperationspartnern und Wegbegleitern, die den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung ermöglichen.
Die zahlreichen Grußworte und Glückwünsche in der Jubiläumsbroschüre bezeugen eindrucksvoll diese lebendigen Verbindungen und die hohe Wertschätzung, die der DÄGfA innerhalb der Fachwelt entgegengebracht wird.
Dank an alle Mitwirkenden

Im Rahmen des Festabends wurden die Vorstandsmitglieder der DÄGfA für ihr großes Engagement, ihre Innovationskraft und ihren unermüdlichen Einsatz gewürdigt. Viele Entwicklungen im vergangenen Jahr wären ohne ihre intensive Arbeit nicht möglich gewesen.
Ein besonderer Dank galt zudem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des FZ, der Buchhaltung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Geschäftsstelle sowie dem jungen Team, das unter der Leitung von Maximilian Witt die gesamte Jubiläumswoche mit großem Elan, Professionalität und Herzblut begleitet hat.
Ebenso wurden die Dozentinnen und Dozenten, Gastreferentinnen und Gastreferenten sowie alle Mitwirkenden gewürdigt, die zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben und in all Ihrer Vielseitigkeit der DÄGfA die Qualität und besondere Marke geben.
After-Dinner-Party: Feiern bis nach Mitternacht
Was wäre ein Jubiläum ohne eine ausgelassene Feier?
Nach dem festlichen Abendessen übernahm die Münchner Medizinerband narcotic die Bühne. Bereits bei den ersten Takten von „Let Me Entertain You“ füllte sich die Tanzfläche – und sie blieb es bis weit nach Mitternacht.
Ausgelassen, begeistert und voller Lebensfreude wurde getanzt, gelacht und gefeiert. Die besondere Atmosphäre des Tages setzte sich fort und machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.
So endete ein Jubiläum, das nicht nur auf 75 erfolgreiche Jahre zurückblickte, sondern vor allem die Kraft von Gemeinschaft, Menschlichkeit und Begeisterung sichtbar machte. Die DÄGfA blickt mit Dankbarkeit auf ihre Geschichte – und mit Zuversicht auf alles, was vor ihr liegt. Denn die Samen für die Zukunft sind gelegt.